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Vermehrer - Zuchthündinnen haben ein Recht auf FREIHEIT
Wo bleiben die Mütter der vielen Welpen, die immer wieder in Zeitungen „günstig“ angeboten werden? Sie haben ihr Leben in Zuchtfarmen verbracht und haben ein Recht darauf, in den Jahren, die ihnen noch bleiben, endlich ein liebevolles Familienleben genießen zu können.
Wir haben es uns zur Aufgabe und Herzensangelegenheit gemacht, gerade diesen Hunden zu helfen und haben einen Schwerpunkt unserer Arbeit auf unsere „Zuchthündinnen Projekte“ gelegt, eine für Deutschland in dieser Form einmalige Tierschutzarbeit. Die Hündinnen sind meist nicht nur in einem desolaten körperlichen Zustand, wenn sie zu Retriever in Not e.V. kommen, sondern tief in ihrer Seele verletzt. Das Elend dieser als Zucht- und Gebärmaschinen missbrauchten Tiere ist unvorstellbar: Die Vermehrer halten sie oft unter schlechtesten Bedingungen, häufig bekommen sie Hormonspritzen, so dass sie mehr als zweimal im Jahr gedeckt werden können. Der Deckungsakt gleicht nicht selten einer Vergewaltigung, d.h. die Hündinnen werden festgebunden und mit einer Schlinge um den Hals fixiert. Vereiterte Gebärmütter und übergroße Gesäuge sind nicht selten die Folge dieser Behandlung. Viele von ihnen sind völlig verängstigt und psychisch verstört und brauchen Wochen, bis sie „ins Leben zurückkehren“ können.
In den meisten Fällen bekommen wir die Tiere aus Auflösungen von Vermehrerfarmen. Unsere Kontaktleute für die geschändeten Hunde kommen u.a. auch aus Vermehrerkreisen. Ohne diese Kontakte hätten wir die meisten Zuchthunde nicht übernehmen können. Die Frage, was mit Ihnen sonst passiert, stellt sich nicht. Entweder werden sie an die nächste Zuchtfarm verkauft oder getötet. Eine reale Chance haben sie in der Regel nicht.
Bei Retriever in Not e.V. werden die geretteten Zuchthunde tierärztlich versorgt, geimpft, gechipt und entwurmt. Von unseren Pflegefamilien werden sie liebevoll auf ein Leben in einer Familie vorbereitet. Nach einer Pflegezeit, die auf die Bedürfnisse des jeweiligen Hundes abgestimmt ist, werden die Hunde in ihre neuen Familien vermittelt.
Uns liegen die Zuchthunde sehr am Herzen. Natürlich machen wir uns auch Gedanken, ob unsere Zuchthündinnen-Projekte nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein sind. Aber ein Blick in die Gesichter der Zuchthunde, die wir bislang in unsere Obhut genommen haben, ihre Entwicklung und die liebevollen Geschichten ihrer neuen Familien bestätigen uns jeden Tag, wie wichtig unsere Arbeit nicht nur im Einzelfall ist. Das Ende der Vermehrerfarmen und der un“mensch“liche Umgang mit Tieren als Ware ist uns dabei immer als Ziel vor Augen, aus diesem Grund stellen wir in unserem Internetforum Öffentlichkeit zu diesem Thema her.
Bitte informieren Sie sich über die Zuchthunde-Projekte auf unserer Projektseite.
Sie können uns mit einer Patenschaft oder Spende oder einer Fördermitgliederschaft unterstützen und direkt Leben schenken! Nur mit Ihrer Hilfe können wir weiterhin Hunden wie Käthe, Rose, Pia und all den anderen Zuchthündinnen helfen.

